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Termine

25. Januar 2016
Projektpräsentationen des 7. Semesters im Internationalen Studiengang Bionik

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21./22. Oktober 2016
Der Bremer Bionik-Kongress "Patente aus der Natur" fand zum 8. Mal an der Hochschule Bremen statt.

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Pressemeldung

Nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für glasfaserverstärkte Kunststoffe auf der "boot 2017".
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B-I-C Blog

News und Informationen zu Studiengang, Projektarbeiten und Forschung.
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MASTERSTUDIENGANG BIONIK: MOBILE SYSTEME (M.Sc.) – Studieninhalte

Bionik: Mobile Systeme ist ein forschungsorientiertes, interdisziplinäres Studium biologischer wie ingenieurwissenschaftlicher Inhalte. Teambasierte Projektarbeiten oder Exkursionen gehören zu den praktischen Anteilen im Studieninhalt. Im Folgenden finden Sie dazu einige Beispiele.

Studienprojekt: Auf nach Europa!

J. Albrecht, R. Kapp, D. Krabel, J. Langowski, F. Mayr-Melnhof, M. Neumann, S. Schmidt, B. von Merveldt & F. Wachter

Projektarbeit im Modul „Entwicklungsprojekt“, 2. Sem. im Masterprogramm „Bionik: Lokomotion in Fluiden“ an der HS Bremen in Kooperation mit dem DFKI, Bremen

 

 

 

Die Entwicklung autonomer Robotiksysteme für unterschiedlichste Einsatzbereiche orientiert sich zunehmend auch an biologischen Vorbildern.

 

 

Weitere Informationen ...

 

Abb.: Projektgruppe BLF

 

Neben Laufrobotern stehen fliegende und schwimmende Organismen in vielfältiger Weise Pate zur Entwicklung von MAVs (Micro Air Vehicle) und AUVs (Autonomous Underwater Vehicle). Deren Einsatzbereiche liegen in schwer zugänglichen Gebieten auf der Erde – und darüber hinaus. Missionen sowohl der bemannten als auch insbesondere der unbemannten Raumfahrt fordern autonome Erkundungssysteme unterschiedlichsten Zuschnitts.

 

Unterwassergleiter in extraterrestrischer Umgebung

 


Auf der Suche nach potenziellem Leben im All rücken immer fernere Planeten und Monde unseres Sonnensystems ins Interesse. Das gilt insbesondere für die (potenziell) Wasser tragenden, wie z.B. dem Jupiter-Mond Europa. Fly-by-Daten der Pioneer- und Voyager-Sonden und der mehrjährigen Umrundung der Galileo-Sonde lassen hier flüssiges Wasser vermuten, allerdings unter einem mehrere Kilometer dicken Eispanzer.

 

Foto: NASA

     

Die multiple Herausforderung an eine vollautonome Explorationssonde dürfte also das Durchbohren des Eispanzers, die Beprobung eines möglichst großen Unterwasser-Areals sowie der Datentransfer zur Erde sein - bei limitiertem On-Board-Energiebudget. Zumindest für die Reduktion der Transportkosten unter Wasser liefern biologische Vorbilder vielfältige Anregungen.

 

So könnten etwa strömungstechnisch optimierte Mini-AUVs von einer Muttersonde, s. Bild oben, (1) am Meeresboden ausgebracht werden (2) und beim Aufstieg Daten sammeln oder zumindest durch ortsfeste Verankerung unter dem Eispanzer (3) ein Koordinaten-Referenzsystem für die Muttersonde etablieren.


     
Albrecht J., Kapp R., Krabel D., Langowski J., Mayr-Melnhof F., Neumann M., Schmidt S., von Merveldt B., Wachter F. 2013: Bio-inspirierte Formfindung für einen Unterwassergleiter zur Anwendung für ein autonomes Navigationssystem im Rahmen einer extraterrestrischen Exploration.  

Projektarbeit im Masterprogamm Bionik

Modul 1.2 Terrestrische Lokomotion

In Modul "Terrestrische Lokomotion" stehen die unterschiedlichen aufrechten Gangarten des Menschen im Fokus:

  • langsames/zügiges Gehen,
  • Joggen,
  • Rennen.

 

Mit Hilfe eines spezifischen, hochauflösenden und komplexen Messsystems sowie durch High Speed Aufnahmen werden Unterschiede und Muster in der Kinematik sowie der dreidimensionalen Kräfte- und Momentverteilung experimentell erfasst. Die abstrahierten Messwerte lassen sich in Modelle übertragen, um daraus Schlüsse zu ziehen, mit welchen Parametern und Methoden eine zweckmäßige Übertragung von Messergebnissen von biologischen Systemen auf bioinspirierte, technische mobile Systeme, wie z.B. Laufroboter, stattfinden kann.

 

 


 

Exkursion: DWE Bremerhaven

 

 

 

Prof. Dr. Albert Baars (2.v.r.) mit Masterstudierenden in der Messstrecke des großen Windkanals der DWE in Bremerhaven. (Foto: David Tersch)

 

Im Rahmen des Moduls Schlüsselkompetenzen 1.5  im Masterprogramm Bionik: Mobile Systeme werden Exkursionen zu relevanten Betrieben, Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sowie zu biologischen Institutionen und Forschungsstationen unternommen. Im Windkanalzentrum der Deutsche WindGuard Engineering GmbH in Bremerhaven erleben die Studierenden beispielsweise einen Großwindkanal in Aktion.

 


 

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