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Erstsemesterbegrüßung im Studiengang Bionik

5. Oktober 2015

http://www.hs-bremen.de/internet/de/einrichtungen/presse/mitteilungen/2016/detail/index_58723.html

 

Studiengangsleiterin Prof. Dr. Antonia B. Kesel sowie weitere ProfessorInnen und MitarbeiterInnen der Fachrichtung Bionik empfingen die hochmotivierte Schar der kommenden Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler in einem der Hörsäle und gaben Ihnen wertvolle Tipps und Informationen mit auf den Weg.

Willkommen an der Hochschule Bremen und viel Erfolg im Bionik-Studium!

 

Foto: Studiengang Bionik

 

 

Erstsemesterbegrüßung im Studiengang Bionik

5. Oktober 2015

Am 5. Oktober fand die traditionelle Erstsemesterbegrüßung im Internationalen Studiengang Bionik und im Master-Programm Bionik: Mobile Systeme statt.

 

Studiengangsleiterin Prof. Dr. Antonia B. Kesel sowie weitere ProfessorInnen und MitarbeiterInnen der Fachrichtung Bionik empfingen die hochmotivierte Schar der kommenden Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler in einem der Hörsäle und gaben Ihnen wertvolle Tipps und Informationen mit auf den Weg.

Willkommen an der Hochschule Bremen und viel Erfolg im Bionik-Studium!

 

Foto: Studiengang Bionik

 

Bionik Kurs im Abiturjahrgang informiert sich über den Studiengang Bionik

25. September 2015

20 Schüler und Schülerinnen aus dem niedersächsischen Peine, alles TeilnehmerInnen an einem Oberstufenkurs Bionik, besuchten den Studiengang Bionik, um sich vor Ort über das Studium in Bremen zu informieren.

 

Organisiert wurde der Studienorientierungstermin für die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten des IGS Peine durch die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Antonia B. Kesel und Dieter H. König, den Fachmoderator für Arbeit - Wirtschaft - Technik an Gesamtschulen im Land Niedersachsen. Vor Ort betreut und geführt wurde die Gruppe von der Bionik-Mitarbeiterin Stefanie Wuttke, die selbst das Bionik-Studium an der Hochschule Bremen absolviert hat (B. Sc. und M.Sc.).

 

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Foto: Studiengang Bionik

 

 


   
 


   
 


 

Bionik meets Goethe: – Begeisterung über ferngesteuerte Roboterkäfer

13. Juli 2015

Jedes Jahr kommen Jugendliche aus der ganzen Welt für drei Wochen nach Bremen, um am Goethe Institut einen Sprachkurs zu absolvieren. Neben dem obligatorischen Besuch der Bremer Stadtmusikanten und des Rathauses stand dieses Jahr zum ersten Mal ein Besuch in der Fachrichtung Bionik an der HSB auf dem Programm.

 

Sprachschülerinnen und -schüler bekamen dank Florian Hoffmann einen Einblick in das vielseitige Spektrum der Bionik. Es wurde erklärt, was man unter BIONIK versteht, einige Experimente konnten die Jugendlichen selbst durchführen, bei anderen schauten sie Florian Hoffmann, Mitarbeiter des Studiengangs Bionik, über die Schulter.

 

Begeistert waren alle von den ferngesteuerten Roboterkäfern, dem Experiment mit lebenden Schaben sowie dem 3D-Druck von Elementen.

 

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Foto: Goethe Institut Bremen

 

 

Marine Bionik – Sommersemester 2015, Projektpräsentationen 4. Sem.

7. Juli 2015

Am 7. Juli stellen insgesamt fünf Projektteams aus dem 4. Semester des Internationalen Studiengangs Bionik der Hochschule Bremen die Ergebnisse ihrer Semesterarbeiten im Modul 4.5 Kommunikations- Kompetenz IV öffentlich vor.

Pressemeldung

 

Wie lassen sich neue Ideen gestalten und testen, die der Marinen Bionik entstammen, also entweder durch Meeresbewohner inspiriert sind oder im Meer zur Anwendung kommen? Diese Frage beschäftigte die Bionik-Studierenden während des ablaufenden Sommersemesters intensiv.

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: 4. Sem. Internationaler Studiengang Bionik

 

 

 

Das 4. Semester des Internationalen Studiengangs Bionik widmete sich der Marinen Bionik und entdeckte z.B. Möglichkeiten, wie Form und Geometrie eines Schiffes strömungsoptimiert, je nach Geschwindigkeit, angepasst werden können. Vorbild dabei war der Kugelfisch. Andere Gruppen untersuchten, wie Fischerboote den Beifang von Meeresschildkröten von vornherein vermeiden könnten oder entwickelten einen „Pipelinerunner“ nach Vorbild eines tropischen Tausendfüßers, der Unterseekabel oder Pipelines laufend inspizieren kann.

 

Marine Bionik - Projekte

 


Projektgruppe: M.W. Bickhardt, T. Fröhlking, J. Becker, S. Berhorst   Naturvorbild Kugelfisch

Bug- und Heckform von Schiffen sind meist für eine Reisegeschwindigkeit strömungsoptimiert. Flexible Geometrien könnten den Optimierungsgrad erweitern.  

Der Kugelfisch kann seine Form schnell und reversibel anpassen. Gibt es Materialien und Mechanismen, diese Eigenschaften auf Schiffe zu übertragen?

     
 


Projektgruppe: C. Graf, N. Lehmensieck, N. Kaiser, J. Hübotter   Naturvorbild Kieselalgen

Entwicklung bionisch optimierter Leichtbaustützstrukturen im Bereich Orthopädietechnik anhand mariner biologischer Vorbilder wie Glasschwamm, Seerose, Radiolarien und Diatomeen.

 

 

 

Vergleich der verschiedenen biologischen Vorbilder, , welche Struktur am besten geeignet ist, ein Prothesenteil zu verbessern, d.h. Gewicht einzusparen sowie ein körperähnlicheres Design zu erstellen. Zusätzlich wurde ein Prothesenprototyp (Rohradapter) erstellt.

     
 


Projektgruppe: K. Meyer, A.-K. Lenz, S.V. Reichel, S.Mulot   Pipelinerunner

Entwicklung bionisch optimierter Leichtbaustützstrukturen im Bereich Orthopädietechnik anhand mariner biologischer Vorbilder wie Glasschwamm, Seerose, Radiolarien und Diatomeen.

 

Entwicklung einer Antriebseinheit für die Wartung von unterseeischen Rohren mithilfe eines Roboters ="Pipelinerunner"

 

     
 


Projektgruppe: N. von Puttkamer, L.G. Schwertmann, M. Uhrhan, A.Stevens   Beifangsprävention nach Naturvorbildern

Biologisch inspirierte Methoden zur Verminderung von Beifang durch Modifikation von Fischernetzen. Können Fischernetze so modifiziert werden, dass der Beifang optischab geschreckt wird, während der Zielfang davon unbeeinträchtigt bleibt?  

Das Projekt wurde am Beispiel der Lederschildkröte als Beifang und dem Gelbflossenthun als Zielfangart durchgespielt. Vorbild der Warnfärbung: die Gelbbauchseeschlange (Pelamis platurus), s. Foto.

 

     
 


Projektgruppe: N.B. Weddig, F. Wahl,T. Wunsch, D. Weber   Containerleichtbau

Die Eckpfosten von Leichtbaucontainern sollten optimiert werden, um zu relevanter Materialeinsparung bei gleichbeleibender Festigkeit zu kommen.

 

Marine Vorbilder Diatomeen, Seeigel und Glasschwamm.

 

 

Sommersemester 2015 – Projektpräsentationen 6. Sem.

6. Juli 2015

Am 6. Juli stellen insgesamt fünf Projektteams aus dem 6. Semester des Internationalen Studiengangs Bionik der Hochschule Bremen die Ergebnisse ihrer Semesterarbeiten im Modul 6.2 Projektarbeit „Bionik“ Praxis I öffentlich vor.

Pressemeldung

 

Nachhaltige Mobilität in der Luftfahrt durch Bionik. Wie kann die Bionik zu technischen Neuerungen und Verbesserungen in der Luftfahrt beitragen? Diese Frage beschäftigte die Bionik-Studierenden während des ablaufenden Sommersemesters intensiv. Kooperationsprojekt mit der Airbus Operations GmbH Bremen und der Pumacy Technologies AG.

 

 

Weitere Informationen ...

 

Foto: 6. Sem. Internationaler Studiengang Bionik

 

 

Nach einem erfolgreichen Testlauf 2014 im 6. Semester des Internationalen Studiengangs Bionik gab es im Sommersemester 2015 die Neuauflage einer Kooperation mit der Airbus Operations GmbH Bremen und der Pumacy Technologies AG. Bei den praxisnahen Thematikenwerden die Bionik-Studierenden tatkräftig durch Flugzeugbau-Ingenieure bei Airbus unterstützt.

 

Nachhaltige Mobilität in der Luftfahrt durch Bionik

 


Projektgruppe: K. Wicke, S. Andresen, M. von Einem, M.-Y. Strücker   Naturvorbild Fangschreckenkrebs

Konstruktion eines platzsparenden Baby-Bassinets nach biologischem Vorbild, mit Halterung für einen Maxi-Cosi.

 

 

Fangschreckenkrebse bewegen ihre Fangarme mit hohen Geschwindigkeiten. Es sind mit die schnellsten Bewegungen im Tierreich. Im Ruhezustand sind diese Exptremitäten kompakt zusammengelegt.

     
 


Projektgruppe: K. Hoffmann,L. Tölle, M. Hartwig, L. Thiessen   Naturvorbild Insektenflug

Klappmechanismus für Vortexgeneratorem am Querruder von Passagierflugzeugen.

 

 

Der Flügelschlagmechanismus von Insekten wird auf Übertragbarkeit der Querruderanforderungen geprüft, u.a. mit Windkanalexperimenten.

     
 


Projektgruppe: S. Bahloul, F. Weiler, K. Kuhlmann, L. Lottes   Querruder Optimierung von Flugzeugen aus dem Wasser

Biologisch inspirierte Abdeckung für bewegliche Steuerflächen in der Luftfahrt - Dichtung Querruder.

 

  Bau und Funktionsweise von Fischflossen im Interaktion mit Sehnen und der Ausprägung des so genannten Fin Ray Effekts können Querruder an Flugzeugen optimieren.
     
 


Projektgruppe: E. Klebert, Y. Seeger, A. Schmidt, T. Riphaus   Vorbilder Seeigel, Tintenfische und Säugerhaut

Schadensvisualisierung an CFK-Flugzeugrümpfen am Vorbild von Hämatomen.

 

 

Oberflächenvesikel mit Bruchelementen, bringen bereits bei Mikroschäden eine deutliche sichtbare Signalfarbe aus.

     
 


Projektgruppe: W. Schulz, T. Tonn, A. Irkov, J. Babel   Naturvorbild Mangrovenwurzeln

Root Bond - Befestigung an einer Sandwichplatte nach biologischem Vorbild.

 

 

 

Mangrovenwurzeln finden Halt in sehr haltlosen Untergründen. Befestigungselemente auf Flugzeugrümpfen können sich die Mechanismen zum Vorbild nehmen.

 

Society of Experimental Biology SEB - Annual Meeting"

3. Juli 2015

 

Bionik-Studentin Marie-Yon Strücker erfolgreich bei SEB Poster Award 2015

 

Vom 30. Juni bis 3. Juli fand in Prag die Jahrestagung der Society of Experimental Biology SEB statt. Auf dem europaweit wichtigsten Kongress im Bereich der experimentellen Biologie waren gleich 7 Beiträge mit Beteiligung der Fachrichtung Bionik der Hochschule Bremen vertreten.

 

Insbesondere die Analyse der Rotation und Lagekontrolle bei Wollhandkrabben unter Wasser eröffnet ein völlig neues Forschungsfeld, das keineswegs nur akademische Bedeutung hat. Das praxisbezogene Interesse an den Ergebnissen ist groß. So können z.B. Unterwasserroboter von den Meerestieren „lernen“. Aber selbst in der Luft- und Raumfahrttechnik sind Bewegungsmanöver wie die der Krabben ein immens wichtiges Thema.

 

Neben den Bionik-Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern des B-I-C beteiligten sich erfreulicherweise auch Bionik-Studierende mit ihren Projekten an den wissenschaftlichen Präsentationen. Pia Bausch, Bachelor-Absolventin des Internationalen Studiengangs Bionik und Masterstudierende im Programm „Bionik: Mobile Systeme“, hat intensiv beim Wollhandkrabbenprojekt mitgearbeitet.

 

Foto: Bionik-Studentin Marie Yon-Strücker vor ihrem Poster, mit dem sie den Young Scientists Award gewann

 

Zwei weitere Bremer Bionik-Studentinnen stellten Ergebnisse vor, die während eines einsemestrigen Auslandsaufenthalts begonnen worden waren. Dieses Studiensemester ist im Curriculum des Internationalen Studiengangs Bionik fest verankert. So führte Marie-Yon Strücker bei ihrem Englandaufenthalt am Zoologischen Institut der Universität Cambridge vergleichende Untersuchungen an Haftorganen von Gespensterschrecken durch. Ihre Kommilitonin Lisa Tölle konnte an der Universität von Terengganu in Malaysia relevante Parameter der Thermoregulationsmechanismen bei Buntbarschen bestimmen.

 

Für Marie-Yon Strücker lohnte sich die Reise nach Prag gleich doppelt: sie wurde für ihren Posterbeitrag mit einem 3. Platz beim Young Scientists Award der SEB ausgezeichnet.

 

Hier können die Posterbeiträge aus Bremen als PDF-Dokumente abgerufen werden:

 

  • Albert J. Baars: "Influence of cavities on aerodynamic drag of flying insects"     Poster
  • Pia Bausch, Florian Hoffmann, Antonia Kesel: "How to land on your legs – Underwater righting reflexes in crabs and crayfish"     Poster
  • Florian Hoffmann, Susanna Labisch, Pauline Berger, René Sonntag, Antonia Kesel:"Analysis of underwater righting reflex of the Chinese mitten crab (Eriocheir sinensis) using PIV and numerical multibody simulation"     Poster
  • Susanna Labisch, Florian Hoffmann, Shannan Van Dijk, Antonia Kesel: "Multibody simulation of aerial righting of the orangespotted cockroach (Blaptica dubia) during free fall"     Poster
  • Daniel Matz, Albert J Baars: "Fluid-Structure-Interaction of a simplified swimming larvae model "     Poster
  • Marie-Yon Strücker (University of Applied Sciences Bremen, Germany), David Labonte (Univ. of Cambridge, UK), Aleksandra Birn-Jeffery (Univ. of Cambridge, UK), Walter Federle (Univ. of Cambridge, UK) - Department of Zoology, University of Cambridge: "Allometry of single-pad adhesion in stick insects". Marie-Yon Strücker gewann mit Ihrem Beitrag den 3. Platz zum Young Scientist Award der SEB 2015.     Poster
  • Lisa Tölle, (University of Applied Science Bremen, Germany), Hon Jung Dr. Liew (Universiti Malaysia Terengganu, Malaysia) - Institut Akuakultur Tropika: "Thermoregulatory response of freshwater teleost Oreochromis sp. – respiratory and metabolic strategies"

 

 

Master-Studiengang "Bionik: Mobile Systeme"

8. Mai 2014

Was machen Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs "Bionik: Mobile Systeme" nach dem Studium?

 

Das Schnittfeld zwischen Natur- und Ingenieur-Wissenschaften macht zukünftige Absolventen des Masterprogramms "Bionik: Mobile Systeme" für den Arbeitsmarkt in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen attraktiv. Absolventinnen und Absolventen eröffnet sich ein weites Tätigkeitsfeld auf allen Gebieten der Erforschung und Entwicklung innovativer, nachhaltiger Technologien für zukunftsorientierte Transport- und Mobilitätssysteme.

 

Hier kommen einige der Absolventinnen und Absolventen selbst zu Wort.

 

 

Anhängerkupplung light - Leichtbau im Automobilbau

11. April 2014

Auf der Hannover Messe 2014 wurden Ergebnisse eines Bionik-Praxisprojekts präsentiert, das in Kooperation mit der imare GmbH und dem Alfred Wegener Institut AWI durchgeführt wurde.

www.imare.de

www.awi.de

 

Leichtbau zählt im Automobilbau zu den zentralen Herausforderungen. Je geringer das Gesamtgewicht eines Fahrzeugs, desto geringer ist der Treibstoffverbrauch und damit die CO2-Emission. Zudem reduziert die Bauteiloptimierung den Bedarf an Rohstoffen.

 

Weitere Informationen ...

 

 

Foto: B-I-C

Im Rahmen eines Praxisprojekts im Studiengang Bionik der Hochschule Bremen wurde in Kooperation mit der imare GmbH und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung (AWI Bremerhaven) nach neuen Ansätzen zur bionischen Gewichts- und Strukturoptimierung bei der Fahrzeugkonstruktion geforscht.

 

Bionischer Optimierung einer Anhängerkupplung


Optimierungsschritte:
• Grundformoptimierung nach biologischem Vorbild des Knochenwachstums (SKO)
• Querschnittsoptimierung nach biologischem Vorbild von Kieselalgenskeletten
  Optimiertes Bauteil:
• Gewichtseinsparung ca. 75 % (5,1 kg > 1,3 kg)
• Reduzierung der Spannungen (FEM - Analyse)
     

Ausgangspunkt der Optimierungsreihe war die Anhängerkupplung eines Kleinwagens (VW Golf VII). Die Herausforderung bestand darin, unter Einhaltung der geltenden Normvorgaben eine Gewichtsreduktion zu erreichen. Aus diesem Grund wurde der Kugelkopf selbst in der ursprünglichen Form belassen.


Zum Kugelarm der Anhängerkupplung wurde im ersten Schritt eine Grundformstudie durchgeführt.

 

Nach Vorbild der Materialanlagerung beim adaptiven Knochenwachstum (Soft Kill Option - SKO) wird hierbei Material reduziert, ohne dass die Grundform Stabilität und Funktionalität einbüßt. An den Stellen, die hohen Spannungen ausgesetzt sind, wird Material angelagert und überall dort entfernt, wo weniger stark belastet wird. Die resultierende Grundform basierte auf zwei Querstreben miteinander verbundenen Kugelarmbögen.

 

In einem weiteren Schritt wurden die Querschnitte der Hauptstreben nach dem Vorbild von Kieselalgenskeletten (Diatomeen) optimiert. Die nach den Naturvorbildern optimierten Querschnitte wiesen bei identischer Masse teilweise deutlich bessere mechnanische Eigenschaften auf als der ursprüngliche runde Querschnitt.

 

Das entstandene 3D-Modell, in das die Ergebnisse beider Studien einflossen, erreichte in durchgeführten FEM-Simulationen ähnliche Spannungsverläufe und geringere Maximalspannungen als das Ausgangsmodell. Durch die Optimierung konnte eine enorme Gewichtseinsparung von 74,2% (von 5,1 kg auf 1,3 kg) erzielt werden. Zusätzlich ergab sich eine Option zur Befestigung eines Abschleppseils, die bisherige Anhängerkupplungen nicht ermöglichen: die beiden Querstreben des Kugelarms bilden eine abrutschsichere Öse zur Seilbefestigung.

     
 

Durchgeführt von den Studierenden: Lena Kölsch, Judith Langner, Anna Lena Nowak und Pascal Schmidt: „Bionischer Leichtbau im Automobilbau“

 

Praxis-Projekt im Internationalen Studiengang Bionik (B.Sc.)

Durch die Neukonstruktion der Anhängerkupplung eröffnet sich die Möglichkeit, ein Abschleppseil abrutschsicher einzuhängen.  

 

 

 

Wir sind die Roboter III - Neue Füße für den Magnet-Crawler

12. Oktober 2013

Bachelorarbeit im Internationalen Studiengang Bionik (ISB) der Hochschule Bremen in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) Bremen

www.dfki-bremen.de

 

An senkrechten Wänden hochklettern, beweglich sein, wie ein Schimpanse oder sich unter Eis festhalten können … all das können wir Menschen nicht. Aber unsere Roboter können es!

 

Ist eine Inspektion an einem Schiffsrumpf fällig? Ein Gerüst kann nicht aufgestellt werden, weil die Zeit fehlt? Oder ist der zu inspizierende Bereich einfach zu eng? Das wäre der geeignete Grund, um den Magnet-Crawler an die Arbeit zu schicken.

Weitere Informationen ...

 

Foto: K. Fondahl

An senkrechten Wänden hochklettern, beweglich sein, wie ein Schimpanse oder sich unter Eis festhalten können … all das können wir Menschen nicht. Aber unsere Roboter können es! Ist eine Inspektion an einem Schiffsrumpf fällig? Und ein Gerüst kann nicht aufgestellt werden, weil die Zeit fehlt? Oder ist der zu inspizierende Bereich einfach zu eng? Das wäre der geeignete Grund, um den Magnet-Crawler an die Arbeit zu schicken.

 

Magnet-Crawler

 


Fußdesign vorher.   Fußdesign nachher.
     
Der Roboter verfügt über zwei Räder mit einem Durchmesser von ca. 17 cm, die mit Hilfe von Permanentmagneten an ferromagnetischen Untergründen haften können. In Kombination mit einem passiven magnetischen Hinterrad ist der Magnet-Crawler in der Lage in allen möglichen Richtungen an glatten Wänden zu agieren und erreicht hierbei Geschwindigkeiten von bis zu 0,5 m/s.  

Damit der Magnet-Crawler besser mit kleinen Hindernissen zurechtkommt, hat er nun ein neues Fußdesign bekommen. Das neue Fußdesign orientiert sich an dem natürlichen Fuß-“Design“ der Geccos, die aufgrund der großen Haftkräfte ihre Füße nur durch einen Trick wieder von der Unterlage lösen können: sie rollen die Zehen ab. Genau das macht der kleine Magnet-Crawler nun auch.

   

 

Kristin L. Fondahl (2011): „Bio-inspiriertes Fußdesign für einen magnetischen Kletterroboter“

   

Bachelor-Thesis an der HS Bremen in Zusammenarbeit mit dem DFKI

 

Wir sind die Roboter II - Neues Laufmuster für LittleApe

10. Oktober 2013

Bachelorarbeit im Internationalen Studiengang Bionik (ISB) der Hochschule Bremen in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) Bremen

www.dfki-bremen.de

 

Die meisten Primaten bevorzugen den Gang auf vier Beinen in dem sie sich schnell und sicher fortbewegen können. Bei Bedarf können sie jedoch in den Zweibeinstand bzw. -gang wechseln, um die Vorderarme zum Greifen frei zu haben.

 

Um diese Fähigkeit auf Roboter übertragen zu können, wurden die Verhältnisse bei Bonobos untersucht.

Weitere Informationen ...

 

Foto: DFKI (links), GNU General Public License) (rechts)

Die meisten Primaten bevorzugen den Gang auf vier Beinen in dem sie sich schnell und sicher fortbewegen können. Bei Bedarf können sie jedoch in den Zweibeinstand bzw. -gang wechseln, um die Vorderarme zum Greifen frei zu haben. Um diese Fähigkeit auf Roboter übertragen zu können, wurden die Abmessungen, die Gewichtsverteilung sowie die Freiheitsgrade der Extremitäten von Bonobos auf ein Simulationsmodell übertragen und das Gangmuster untersucht.

 

LitttleApe

 

 


Roboter und Naturvorbild Bonobo.   Laufmuster eines Bonobos.
Der Datensatz für die Generierung des Laufmusters enthält die Position von Schulter-, Ellbogen-, Hüft- und Kniegelenk sowie Hand und Fuß eines Bonobos während einer exemplarischen Schrittfolge.  

Graphische Repräsentation des Bonobo-Laufmusters. Dargestellt ist die rechte Körperhälfte des Tieres zu verschiedenen Zeitpunkten des Bewegungsablaufs nach Offset-Korrektur.

     
Das Simulationsmodell des Roboters LittleApe mit Referenzmuster. Von links nach rechts: zeitlicher Verlauf der Bewegung.
   

 

Nina Sauthoff (2009): Entwicklung eines biologisch inspirierten Laufmusters für den quadrupeden Roboter LittleApe“

   

Bachelor-Thesis an der HS Bremen in Zusammenarbeit mit dem DFKI

 

Wir sind die Roboter I - Entfaltung auf dem Jupitermond Europa

8. Oktober 2013

Bachelorarbeit im Internationalen Studiengang Bionik (ISB) der Hochschule Bremen in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) Bremen

www.dfki-bremen.de

 

Noch ist sie auf der Erde, doch vielleicht bald schon im All und dann auf dem Weg zu dem Jupitermond Europa! Eine Sonde, die auf Informationenfang gehen soll.

 

Als Vorbild für eine effektive Verankerung im Untergrund diente der Fuß der Asiatischen Weberameise.

Weitere Informationen ...

 

 

Foto: Ch. Raulf

Noch ist sie auf der Erde, doch vielleicht bald schon im All und dann auf dem Weg zu dem Jupitermond Europa! Eine Sonde, die auf Informationenfang gehen soll. Der Jupitermond Europa soll eine dicke Eisschicht besitzen unter der Wasser vermutet wird.

 

Informationssammelboje für Jupitermission

 

 


Noch auf der Erde: Die Unter-Eis-Boje im zusammengerollten und rechts im gestreckten Zustand
     
Die zu entwickelnde Sonde soll sich – wenn sie erst einmal auf dem Mond gelandet ist und sich durch das Eis gearbeitet hat – eine Boje entlassen, die sich unter der Eisdecke zuverlässig verhakt. Als Vorbild dafür diente der Fuß der Asiatischen Weberameise. Die Füße dieser Ameisen besitzen an den Spitzen einen entfaltbaren Haftlappen, der die Haftung an glatten Ebenen erleichtert.  

Bei rauen Oberflächen werden Krallen genutzt. Damit können die Asiatischen Weberameisen sowohl an glatten als auch an rauen Wänden sehr gut Halt finden. Da wir noch nicht wissen, wie die Unterseite der Eisfläche des Jupitermondes Europa aussieht – ist es genau das richtige Vorbild.

   

 

Christian Raulf (2013): „Entwicklung eines biologisch-inspirierten Eis-Befestigungssystems für Unterwasserbojen“

   

Bachelor-Thesis an der HS Bremen in Zusammenarbeit mit dem DFKI

 

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